NRW-Flughäfen: 3,9% mehr Passagiere starteten von Januar bis September 2015

Düsseldorf. Von den sechs großen NRW-Flughäfen starteten von Januar bis September 2015 rund 14,7 Millionen Passagiere. Damit flogen 17,8% aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der Hauptverkehrsflughäfen NRWs ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der gestarteten Passagiere in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 um 3,9% höher als ein Jahr zuvor. Etwa 11,7 Millionen der in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (+5,3%).

Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland war in den ersten neun Monaten dieses Jahres am Flughafen Köln/Bonn (+11,5%), Niederrhein/Weeze (+8,9%), Düsseldorf (+3,8%), Dortmund (+1,4%) und Paderborn/Lippstadt (+1,2%) höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichnete hingegen der Flughafen Münster/Osnabrück (−15,6%).

Quelle: www.it.nrw.de

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Jugendmediziner fordern psychotherapeutischen Stufenplan für Flüchtlingskinder

Berlin/Hamburg – Die Mehrzahl der syrischen Flüchtlingskinder ist in besorgniserregendem Maß massiv körperlich und psychisch belastet. Mehr als ein Drittel leidet unter einer psychischen Störung, die Mehrzahl hat eine körperliche Krankheit. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Klinikums rechts der Isar und der Technischen Universität München in einer bayerischen Erstaufnahmeeinrichtung. Vor diesem Hintergrund plädiert die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) für eine nachhaltige psychotherapeutische Betreuung der Betroffenen. 

Im Rahmen der Untersuchung hatten die Ärzte bei 63% der Kinder und Jugendlichen Karies festgestellt, 25% litten unter Atemwegserkrankungen, bei 42% fehlten Impfungen. Jedes zehnte Kind musste akut behandelt werden.

„Besonders gravierend ist jedoch, dass 22% der syrischen Kinder unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), 16% unter einer Anpassungsstörung leiden“, mahnte die DGSPJ. Sie befürchtet aufgrund der psychischen Gesundheitsprobleme langfristige Beeinträchtigung der Kinder und Jugendlichen. Weiterlesen

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Bundesamt verdoppelt Anzahl der Entscheidungen

240.058 Asylanträge hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im bisherigen Jahr entschieden (07.12.2015). Das sind allein bis Ende November doppelt so viele Entscheidungen wie im kompletten Jahr 2014.

Im November 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 57.816 Asylanträge gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg von 161,9% gegenüber dem Vorjahresmonat November 2014.

Entschieden hat das Bundesamt im November 2015 über die Anträge von 35.422 Personen – Anstieg von 144,7% gegenüber dem Vorjahresmonat November 2014 (14.473 Entscheidungen). 24.971 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (70,5 % aller Asylentscheidungen). Weiterlesen

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Köln: Das Forstrevier rechtsrheinischer Wald lädt ein

Das Forstrevier rechtrheinischer Wald lädt alle Kölnerinnen und Kölner ein, am Samstag, 12. Dezember 2015, von 16 bis 20 Uhr an einem gemütlichen Adventstreffen mit Lagerfeuer und Stockbrot teilzunehmen. Auf dem Programm stehen unter anderem „wilde“ Leckereien vom Grill, Kaffee und Kuchen, sowie selbstgebackene Kekse und Basteleien. Wie es zur Adventszeit üblich ist, gibt es auch Glühwein und Kinderpunsch. Zudem können die Besucher heimisches Wildfleisch aus dem Dünnwalder Wald und Wildpark kaufen. 

Zum Auftakt der Veranstaltung wird Förster Jonas Schreibweis um 15 Uhr eine Familienführung durch den Dünnwalder Wildpark anbieten. Hierzu bittet der Dünnwalder Wildpark um eine Anmeldung unter der Rufnummer 0221 / 16949764. 

Das Adventstreffen und der Treffpunkt für die Führung befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Forstverwaltung, direkt am Dam- und Wildschweingehege an der Holzschildkröte. Dieser Bereich kann über die Wildpark-Zugänge am „Dünnwalder Mauspfad / An der Walkmühle“ und „Dünnwalder Mauspfad / Kalkweg“ erreicht werden. Weiterlesen

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Antrittsrede von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rat

Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ihren Eid vor dem Kölner Stadtrat am kommenden Dienstag, 15. Dezember 2015, ablegen und in ihrer Antrittsrede die Ziele als Oberbürgermeisterin der viertgrößten Stadt der Bundesrepublik skizzieren und vorstellen.

Die Amtseinführung findet zu Beginn der Sitzung des Rates um 14 Uhr im Großen Ratssaal statt. Danach beginnen die Oberbürgermeisterin und der Rat mit den Beratungen der letzten Ratssitzung dieses Jahres. Sowohl die Amtseinführung als auch die Ratssitzung werden wieder live im Internet unter www.stadt-koeln.de übertragen.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes wird die Sitzung eröffnen und Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Eidesformel nach § 46 des Landesbeamtengesetzes NRW vorlegen. Anschließend nimmt die Oberbürgermeisterin die Amtskette in Empfang.

Nach ihrer Antrittsrede wird Oberbürgermeisterin Reker in einer „gemeinsamen Friedensgeste“ die Kölner „Friedensglocke“ gemeinsam mit den vier Bürgermeistern anschlagen. Die „Friedensglocke“ ist ein viel beachtetes Kölner Projekt der Katholischen Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII in Chorweiler. Für die Form der 2014 in Köln gegossenen Glocke wurde Erde aus über 50 Ländern zusammengetragen. Sie soll in Zeiten von Unruhe, Gewalt und Krieg ein Zeichen des Friedens stiften. Die Glocke ist als interreligiöse, interkulturelle Friedensbotschafterin für alle zugänglich. Vertreter des Kölner Rates der Religionen hatten diese „gemeinsamen Friedensgeste“ zum Amtsantritt der Oberbürgermeisterin angeregt.

Die Sitzung ist öffentlich. Besucher benötigen eine Tribünenkarte, die ab sofort beim Pförtner des Rathauses abgeholt werden kann. Es sind nur noch wenige Tribünenkarten verfügbar.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Inge Schürmann

Quelle: www.stadt-koeln.de

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