Solidarisch ist nur die Parität: Kölner DGB-Gewerkschaften starten Unterschriftenkampagne

Die Kölner Gewerkschaften fordern die Bundesregierung auf, die Arbeitgeber wieder zur Hälfte an der Finanzierung der Krankenversicherung zu beteiligen.

Andreas Kossiski, DGB-Vorsitzender in Köln: „Die Zusatzbeiträge sind besonders für die Beziehenden kleiner und mittlerer Einkommen problematisch. Sie vertieften die soziale Ungleichheit. Wir müssen zurück zum „halbe-halbe“ Prinzip zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern und zu einer gerechten Lastenverteilung im Gesundheitssystem. Die Parität ist ein Zeichen eines solidarischen Gesundheitssystems.“

Alle acht DGB-Gewerkschaften sammeln derzeit Unterschriften. Die Unterschreibenden sind nicht mehr bereit, die zukünftigen Kostensteigerungen allein zu finanzieren und fordern, dass Sonder- und Zusatzbeiträge abgeschafft und eine paritätische Finanzierung der Krankenversicherungen wiederhergestellt werden.

Die Unterschriften sollen den Bundestagsmitgliedern vorgelegt werden. Weiterlesen

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Bei sexuellen Übergriffen null Akzeptanz auch an Karneval

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und das Ministerium für Inneres und Kommunales teilen mit:

Auch während der Hochphase des Karnevals muss null Akzeptanz gegenüber jeglicher Form von sexuellen Übergriffen gelten – Emanzipationsministerin Barbara Steffens fordert dazu auf, Grenzüberschreitungen konsequent anzuzeigen. Innenminister Ralf Jäger kündigt eine deutlich verstärkte Präsenz der NRW-Polizei an den Karnevalstagen an.

Über die Web-App des Landes www.sicher-feiern.nrw.de können im Ernstfall via Smartphone mit einem Klick Notrufe abgesetzt werden. Außerdem fördert das Land Security-Points, die Frauenberatungsstellen an Altweiberfastnacht und Rosenmontag an zentralen Punkten in Köln und Düsseldorf errichten. Weiterlesen

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Böckler-Stiftung: Drei Viertel der Geförderten mit Migrationshintergrund, Abbrecherquote unter 2%

Junge Menschen mit Migrationshintergrund in Bildung und qualifizierte, gute Arbeit zu integrieren, ist eine große Herausforderung für Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Schon vor dem starken Zuwachs an Einwanderern lagen hier große Potenziale brach, etwa weil begabte junge Menschen aus bildungsbenachteiligten, ärmeren Familien auf ein Studium verzichten.

Die Hans-Böckler-Stiftung als Begabtenförderwerk der deutschen Gewerkschaften hat eine lange Erfahrung damit, begabte junge Leute aus nicht-akademischen Elternhäusern im Studium zu unterstützen – finanziell, mit zahlreichen Seminarangeboten und durch das Engagement von Böckler-Stipendiatengruppen und von Vertrauensdozentinnen und -dozenten, die es an den meisten Hochschulen gibt. Mehr als zwei Drittel der rund 2600 aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind die ersten in ihrer Familie, die studieren, gut ein Viertel hat einen Migrationshintergrund. Weiterlesen

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Minister Schmeltzer: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchsetzen

Die Landesregierung geht einen weiteren Schritt hin zur Durchsetzung des Prinzips „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“: In der Kreisverwaltung Unna wurden im Auftrag des Landesarbeitsministeriums erstmals Instrumente erprobt, um den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in NRW zu messen und zu analysieren. Das Ergebnis: Die bislang nur in der Privatwirtschaft angewandten Analyseverfahren sind auch auf den öffentlichen Dienst anwendbar.

„Damit liegen zum ersten Mal aussagefähige Ergebnisse zur Entgeltgleichheit im öffentlichen Dienst in NRW vor“, sagte Arbeitsminister Rainer Schmeltzer bei der Vorstellung der Ergebnisse des Modellprojekts in Unna.

Im Rahmen des Projekts wurde in der Kreisverwaltung Unna eine unbereinigte Entgeltdifferenz zwischen Frauen und Männern von 13,4% festgestellt. Weiterlesen

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„Studium? Läuft!“: Studierende mit Migrationshintergrund als Vorbilder gesucht

Im vergangenen Jahr hat das Studierendenwerk Bonn das Projekt „Studium läuft!“ gestartet. Das Ziel dieses Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler über die Rahmenbedingungen eines Studiums zu informieren und Unsicherheiten abzubauen, die einem Studium im Weg stehen.

Im Rahmen von Schulveranstaltungen erfahren die Jugendlichen, wie ein Studium ganz konkret aussehen kann, wie es sich finanzieren lässt und welche Serviceleistungen das Studierendenwerk anbietet. Mit dem Projekt sollen vor allem Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erreicht werden, die sich trotz guter schulischer Leistungen ein Studium (noch) nicht zutrauen. „Studium? Läuft!“ soll ihnen Orientierung geben und Mut machen.

Für seine Veranstaltungen an Bonner Schulen sucht das Team von „Studium? Läuft!“ jetzt Studierende mit Migrationshintergrund, die bereit sind, von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten. Als Vorbilder sollen sie Schülerinnen und Schülern zeigen, was man mit einem Studium erreichen kann. Studentinnen und Studenten, die an dieser Aufgabe interessiert sind, können sich bei den beiden Projekt-Mitarbeiterinnen Bahar Çakir und Alina Rudi melden.

Kontakt: studium-laeuft@studierendenwerk-bonn.de.

Quelle: www.integration-in-bonn.de

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