Köln: Mehr als 1.300 Kräfte an den Karnevalstagen im Einsatz

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war an allen Karnevalstagen in zwei Schichten von 6 Uhr morgens bis weit nach Mitternacht im Einsatz, mit weiteren Zusatzdiensten ab 1.30 Uhr. Weiberfastnacht erfolgte der mit 438 Kräften (185 eigene, 14 städtische Freiwillige, 1 Mitarbeiter der Stadt Olpe und 238 Kräfte eines beauftragten Sicherheitsunternehmens) personalintensivste Einsatz. Über Karneval wurden 1.327 Kräfte eingesetzt, davon 883 kommunale und 444 des Unternehmens, das mit der Glasverbotskontrolle beauftragt war. 

Die eigenen Kräfte waren überwiegend im Außendienst eingesetzt. Zudem besetzten sie Einsatzleitungen vor Ort und den Koordinierungsstab, der ebenfalls im Schichtbetrieb von morgens bis in die Nacht arbeitete. In folgenden Aufgabenbereichen waren Kräfte aus nahezu allen Abteilungen des Ordnungsamtes beteiligt:

– von der Gewerbeabteilung wurden Gaststätten und Gewerbetriebe sowie die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kontrolliert,

– die Abteilung für Ausländerangelegenheiten beteiligte sich an ausländerrechtlichen Ermittlungen und Maßnahmen in Einzelfällen,

– die Abteilung für Straßennutzung als Genehmigungsstelle für die Veranstaltungen und Umzüge. Weiterlesen

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NRW-Importe aus China erreichen Rekordwert

Düsseldorf. Die Importe aus China nach Nordrhein-Westfalen haben in den ersten elf Monaten des Jahres 2015 mit 23,4 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht. China ist damit nach den Niederlanden das zweitbedeutendste Einfuhrland NRWs. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 10,2% mehr als von Januar bis November des Jahres 2014. Die NRW-Exporte nach China summierten sich in den ersten elf Monaten 2015 auf einen Wert von 9,5 Milliarden Euro (−0,3%).

Die wichtigsten Einfuhrgüter aus China waren in den ersten elf Monaten des Jahres 2015 „Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse” (im Wert von 8,8 Milliarden Euro; 37,5% der gesamten Importe), elektrische Ausrüstungen (2,8 Mrd. Euro; 11,8%) und Bekleidung (2,1 Mrd. Euro; 8,8%).

Hauptausfuhrgüter aus Nordrhein-Westfalen nach China waren Maschinen (2,9 Mrd. Euro; 30,5%), chemische Erzeugnisse (1,1 Mrd. Euro; 11,7%) und elektrische Ausrüstungen (1,0 Mrd. Euro; 10,5%).

Quelle: www.it.nrw.de

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Flüchtlinge: Folgen für Arbeitsmarkt und Staatsfinanzen

Steuergelder in erheblichem Umfang sind erforderlich, um den Flüchtlingen Unterkunft und Verpflegung sowie eine Perspektive zur Integration bieten zu können. Das verschärft den Druck auf die öffentlichen Kassen. Eine schnelle Integration möglichst vieler Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ist daher von zentraler Bedeutung.

Rund 1,1 Millionen Flüchtlinge wurden im vergangenen Jahr in Deutschland registriert, die meisten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Zwar lag die Anzahl der Asylanträge mit 480.000 deutlich darunter, doch für die Differenz gibt es Erklärungsansätze: Einerseits unterschätzt der reine Blick auf die Asylanträge die tatsächliche Anzahl der Schutzsuchenden aufgrund des Bearbeitungsstaus in den Behörden; andererseits ist davon auszugehen, dass es zu Doppelregistrierungen kommt und bereits Registrierte schnell in andere Länder weiterreisen.

Vorläufig gibt es kaum Hinweise darauf, dass sich die Zahl der Zuwanderer deutlich reduzieren wird. Angaben der Bundespolizei zufolge sind in der ersten Januarhälfte ungefähr 37.000 Asylsuchende nach Deutschland eingereist (Tagesspiegel, 2016). Weiterlesen

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Studie: Für Migranten zählen nicht nur Zeugnisse

Türkischstämmige Migranten ohne Schulabschluss verdienen mehr als Schulabbrecher deutscher Herkunft.

Das geht aus einer Untersuchung von Merlin Schaeffer, Jutta Höhne und Céline Teney hervor. Auf den ersten Blick überrascht dieser Befund, weil er Studien zu widersprechen scheint, die nachgewiesen haben, dass Migranten am Arbeitsmarkt häufig diskriminiert werden.

Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch eine einfache Erklärung für den Verdienstvorsprung: Trotz geringer formaler Qualifikation üben viele türkische Arbeitnehmer vergleichsweise anspruchsvolle Tätigkeiten aus, etwa als Maschinenführer. Einheimischen ohne Abschluss gelingen solche Aufstiege in der Betriebshierarchie seltener.

Offenbar schätzen Arbeitgeber die Fähigkeiten und hohe Motivation von Migranten, folgern die Wissenschaftler, und legen weniger Wert auf Zeugnisse. Ihnen scheint klar zu sein, dass Probleme in der Schule von Migranten häufig mehr mit Sprachschwierigkeiten und fehlendem bildungsbürgerlichen Hintergrund zu tun haben als mit einem Mangel an Fleiß und Intelligenz.

Quelle: www.boeckler.de

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Köln: 42 abgeschlossene Wohneinheiten – DRK betreut bis zu 158 Personen

Die Stadt Köln belegt ab Mittwoch, 10. Februar 2016, eine städtische Flüchtlingsunterkunft in Systembauweise am Merlinweg in Köln-Rondorf.

Das Gebäude am Merlinweg verfügt über 42 abgeschlossene Wohneinheiten für bis zu 158 Personen, die jeweils über eine eigene Küche sowie Duschbad und Toilette verfügen und somit mit Blick auf ihre Größe und Ausstattung den seit 2004 geltenden Leitlinien der Stadt Köln zur Flüchtlingsunterbringung entsprechen. Die Bewohner versorgen sich vor Ort selbst.

Die Stadt Köln hat an diesem Standort einen freien Träger, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), mit der sozialen Betreuung der Flüchtlinge beauftragt. Die eingesetzten Sozialarbeiter des DRK vor Ort sind ständige Ansprechpartner, sind im Stadtteil vernetzt und arbeiten eng mit allen beteiligten Akteuren zusammen. Unterstützt werden sie unter anderem durch einen städtischen Sozialarbeiter sowie Projekte des Jugendamtes, der Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie freier Träger.

Eine der 42  Wohneinheiten bietet Platz für das Büro der Sozialarbeiter beziehungsweise den außerhalb der regulären Dienstzeiten beauftragten Hausmeister- und Sicherheitsdienst. Um bei Bedarf Sprachbarrieren überwinden zu können, werden Dolmetscher eingesetzt. Dies soll den Neuankömmlingen die Integration erleichtern. Aktuell leben mehr als 11.200 Flüchtlinge in Einrichtungen der Stadt Köln.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Sabine Wotzlaw

Quelle: www.stadt-koeln.de

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