Zwangsversteigerung von 1.199 Wohnungen in Chorweiler aufgehoben

OB Jürgen Roters: „Neue Chance eröffnet für eine mieterfreundliche Lösung“

Erleichtert hat Oberbürgermeister Jürgen Roters auf die Aufhebung des Zwangsversteigerungstermins von 1.199 Wohnungen in Köln-Chorweiler reagiert: „Die Stadt Köln hat sich für eine Verschiebung des morgigen Termins eingesetzt. Diese Initiative war nun erfolgreich. Denn das Ziel, ein stadtnahes Bieterkonsortium zu bilden, war in der Kürze der Zeit nicht erreichbar. Mit der einstweiligen Einstellung der Zwangsversteigerung eröffnen sich neue Chancen für eine mieterfreundliche Lösung beim Verkauf der betreffenden Wohnungen“ (20:31, 17.01.2013).

Oberbürgermeister Jürgen Roters hatte in der Frage der Zwangsversteigerung der Wohnungen in den vergangenen Wochen Gespräche mit dem zuständigen Minister des Landes Nordrhein-Westfalen geführt. „Diese Gespräche mit der Landesregierung wollen wir mit der nun gewonnenen Zeit, auch gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten, intensiv fortsetzen, um über Bedingungen zu reden, wie der Erwerb der Wohnungen durch ein stadtnahes Bieterkonsortium oder durch einen anderen mieterbewusst agierenden zukünftigen Eigentümer der Wohnanlage möglich gemacht werden kann“, so Roters weiter.

Hier könnten unter Umständen die im vergangenen Jahr nicht abgeflossenen Wohnungsbaufördermittel sinnvoll eingesetzt werden, auch wenn es nach der aktuellen Berichterstattung zu Einsparungen für das Jahr 2013 kommen soll.

Der Oberbürgermeister äußerte außerdem die Hoffnung, dass die vom Land NRW eingesetzte Enquete-Kommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel“ Rahmenbedingungen aufstellt, die den Umgang der Kommunen mit solchen Zwangsversteigerungen oder Verkäufen von größeren Wohnanlagen erheblich verbessern können.

Quelle: www.stadt-koeln.de

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